Akademische Kunstsammlung

«   Gemälde: Mascow, Georg von   »

Inventarnummer:KU000165
Objektbezeichnung:Gemälde
Titel:Mascow, Georg von
Sachgruppe:Bildwerke/Angewandte und Bildende Kunst, Glasmalerei - Gemälde, painting
Darstellung/Ikonografie:Protestantische Amtstracht; Halskrause
Technik:Malerei - Ölmalerei
Materialien:Leinwand
Maße:Bildmaße: H: 91 cm, B: 74 cm
dargestellte Personen:Mascov, Georg de (1584 - 1638)
Provenienz:Universität Greifswald. Kustodie d-nb.info/gnd/10197505-3
Beschriftungen:GEORGIUS MASCHOVIUS. / S. S. THEOLOG. DOCTOR et / PROFESS. PUBLICUS. (auf dem Gemälde oben)
Objektbeschreibung:Halbporträt nach rechts, evangelische Amtstracht der Zeit mit Halskrause, Kappe, Buch in rechter Hand
Objekttexte:Georg von Masow (*25. April 1584, † 23. August 1638, Greifswald) stammt aus einer adligen Familie und war der Sohn des herzoglichen Kammerrats Nikolaus von Mascow (*1532, † 13. April 1609) und der Magdalena Apenberg. Als Knabe besuchte er die Greifswalder Stadtschule unter Lucas Tacke, Joachim Grabow, Bartholomäus Wilde und Andreas Helwig. Kaum 14jährig wechselte er an das Stralsunder Gymnasium, wo er Laurentius Zirckmann und Laurentius Rhotmann zu seinen Lehrern zählte. 1603 kehrte er nach Greifswald zurück und setzte seine Studien an der Universität fort. Schließlich reiste er 1606 mit einem herzoglichen Stipendium nach Tübingen. Dort hörte er bei Andreas Osiander, Stephan Gerlach, Matthias Hasenreffer und Georg Sigward. Er promovierte in Tübingen 1607 zum Lizentiaten und 1608 zum Doktor der Theologie. Anschließend unternham er eine Bildungsreise durch Süddeutschland und kehrte im Winter 1608 nach Pommern zurück. Im Frühjahr 1609 wurde er vom Herzog als außerordentlicher Professor der Theologie nach Greifswald berufen und verwaltete dieses Amt bis zu seinem Tod. Zugleich war er wahrscheinlich seit 1627 auch Hofprediger und von 1634 bis 1638 Pastor in Wolgast. 1614 heiratete er Elisabeth Corswant. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor, Nikolaus und Petrus von Mascow. Beide wurden später Professoren in Greifswald. Er schrieb einen Kommentar über den Brief an die Hebräer und "De authenticis bibliorum editionibus".
Literatur:„Greifswalder Köpfe : Gelehrtenporträts und Lebensbilder des 16. - 18. Jahrhunderts aus der pommerschen Landesuniversität“. Hinstorff, Rostock, 2006., S. 128-129
Kontakt:Kustodie der Universität Greifswald
Weitere Bilder: