Akademische Kunstsammlung

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Inventarnummer:KU000195
Objektbezeichnung:Gemälde
alte Inventarnummer:K52
Titel:Barnstorff, Eberhard
Sachgruppe:Bildwerke/Angewandte und Bildende Kunst, Glasmalerei - Gemälde, painting
Darstellung/Ikonografie:Mensch - Porträt - Brustbild, Büste - Brustbild, en face; Perücke
Künstler*in:Pieron, Johann
Technik:Malerei - Ölmalerei
Materialien:Leinwand
Maße:Bildmaße: H: 89 cm, B: 74 cm
dargestellte Personen:Barnstorff, Eberhard (1672 - 1712)
Provenienz:Universität Greifswald. Kustodie d-nb.info/gnd/10197505-3
Beschriftungen:EBERHARDUS BARNSTOFIUS. / MEDIC. DOCT. et PROFESSOR ORDIN. / N 1672 d 3. Apr: . 1712 d 3 Jan (auf dem Gemälde oben)
Datierung1737, 1737 (ca.)
Objektgeschichte:neuer Goldrahmen (wann?)
Objektbeschreibung:Brustbild, nach links, im oval, Alongeperücke, schwarzer Mantel mit Halstuch
Objekttexte:Eberhard Barnstorff (*24. April 1672, Rostock, † 3. Januar 1712, Greifswald) war der Sohn des Bernhard Barnstorff, Professor der Medizin in Rostock und der Elisabeth Weidenkopf. Er erhielt in der Jugend Privatunterricht von Weiss, Seligmann, Burgmann und Otto. Sein Studium begann er in Rostock bei Peter Schaper und Johann Ernst Gerdes, besuchte aber gleichzeitig für fünf Jahre den medizinischen Privatunterricht seines Vaters. Daneben hörte er Mathematik bei Johann Becker und Luca Beselin. Nach dem Studium bereiste er die Universitäten Helmstedt, Jena, Leipzig und Halle und hörte bei den Medizinern Heinrich Meibom, Rudolf Wilhelm Crause, Georg Wolfgang Wedel, Günther Christoph Schelhammer, Johann Philipp Selvogt, Johannes Bohn, Augustus Quirinus Rivinus, Georg Ernst Stahl und Friedrich Hoffmann Physiologie, Botanik, Anatomie und Chemie. Daneben beschäftigte er sich auch mit öffentlichem und Naturrecht. Schließlich bereiste er auch noch die zu seiner Zeit berühmten Universitäten und promovierte 1696 in Halle. Er begann dort Vorlesungen zu halten, kehrte aber 1698 auf Wunsch seines Vaters nach Wismar zurück. Im darauf folgenden Jahr wurde Stastphysikus in Anklam und schloss hier die Ehe mit Maria Hedwig Otto. 1703 wurde er schließlich die mit dem Greifswalder Stadtphysikat verbundene medizinische Professur angeboten, die er 1704 antrat. Ohnehin selbst von schwacher Gesundheit, erkrankte er während der Entbehrungen des Nordischen Krieges schwer und starb.
Literatur:„Greifswalder Köpfe : Gelehrtenporträts und Lebensbilder des 16. - 18. Jahrhunderts aus der pommerschen Landesuniversität“. Hinstorff, Rostock, 2006., S. 42-43
Kontakt:Kustodie der Universität Greifswald
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