Akademische Kunstsammlung

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Inventarnummer:KU000995
Objektbezeichnung:Gemälde
Titel:Rektorenporträt Ottomar Hoehne
Sachgruppe:Bildwerke/Angewandte und Bildende Kunst, Glasmalerei - Gemälde, painting
Darstellung/Ikonografie:Mensch - Porträt
Künstler*in:Eichwede, Marie (1875-1944)
Technik:Malerei - Ölmalerei
Materialien:Leinwand
Stil/Epoche:Europäische Stile und Perioden - Klassische Moderne - Neue Sachlichkeit
Maße:H: 150 cm, B: 101,5 cm Bildmaße: H: 129 cm, B: 80,5 cm
dargestellte Personen:Hoehne, Ottomar (1871 - 1932)
Provenienz:Universität Greifswald. Kustodie d-nb.info/gnd/10197505-3
Datierung01.01.1924 - 31.12.1924, 1920er Jahre KU000724
Objektgeschichte:Schenkung von Jana und Martin Christian Hoehne aus 21709 Himmelpforten für die universitäre Kunstsammlung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Das Bild befand sich von 1924 bis 2017 in Familienbesitz.; Übergabe des Gemäldes am Mittwoch, dem 13. Dezember 2017 in der Kustodie Domstr. 11
Objektbeschreibung:Der Dargestellte seitlich/frontal auf eihnem Lehnstuhl vor einer Bücherwand sitzend und die Arme auf die Stuhllehnen gelegt. Er trägt den schwarz-roten Talar der medizinsichen Fakultät der Universität Greifswald, links hinten abgelegt das rote Barrett und die weißen Handschuhe.
Objekttexte:Ottomar Hoehne (* 30. Juli 1871 in Treuenbrietzen; † 16. Juli 1932 in Greifswald) war Arzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und Hochschullehrer. In Rostock legte er 1895 das medizinische Staatsexamen mit ‚sehr gut‘ ab, danach Tätigkeit an der Universitäts-Frauenklinik. Dort promovierte er 1898 mit dem Thema: "Beiträge zur Kenntnis des Tastsinns der Haut und Schleimhäute, besonders an der Medianlinie des Körpers". 1903 Oberarzt in Kiel 1909 Berufung zum außerplanmäßigen Professor am 01. 04. 1918 kam Hoehne als Professor für Frauenheilkunde und Kliniksleiter nach Greifswald Seine wissenschaftlichen Arbeiten waren vielfältig und umfangreich: Hauptarbeitsfeld waren Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter, Gebärmutterkarzinome, Geschlechtskrankheiten, aber auch Verbesserungen in der chirurgischen und geburtshilflichen Praxis Unter Hoehne wurde die Greifswalder Frauenklinik erheblich vergrößert und modernisiert, besonders auch in Hinblick auf die Krankenhaushygiene 1929 war er Rektor der Universität Starb 1932 in Greifswald, seine Totenmaske befindet sich noch in der geburtshilflich-gynäkologischen Sammlung
Kontakt:Kustodie der Universität Greifswald