Akademische Kunstsammlung

«   Gemälde: Bering, Joachim   »

Inventarnummer:KU000223
Objektbezeichnung:Gemälde
Titel:Bering, Joachim
Sachgruppe:Bildwerke/Angewandte und Bildende Kunst, Glasmalerei - Gemälde, painting
Darstellung/Ikonografie:Wappen; Halskrause; Mensch - Porträt - halbfiguriges Porträt
Künstler*in:Pieron, Johann
Technik:Malerei - Ölmalerei
Materialien:Leinwand
Maße:Bildmaße: H: 89 cm, B: 75 cm
dargestellte Personen:Bering, Joachim (1574 - 1627)
Provenienz:Universität Greifswald. Kustodie d-nb.info/gnd/10197505-3
Beschriftungen:JOACHIMUS BERINGIUS. / S. S. THEOL. D. et PROF. ORD. R. CONSIST. ASSESS./ ECCLESIÆ MARIANÆ. PASTOR./ N. 1574. Den. 1617 d 19 Septemb. (auf dem Gemälde oben)
Datierung1737, 1737 (ca.)
Objektbeschreibung:Porträt nach rechts, Halskrause, schwarzer Talar, Bart, Schriftrolle in der Hand, Familienwappen rechts
Objekttexte:Joachim Bering (*1574, †19. September 1627, Greifswald) wurde als Kind Bernhard Berings und der Ilsabe Schulz geboren. Er genoss häuslichen Privatunterricht, bis er im Jahr 1589 das Lübecker Gymnasium besuchte. Anschließend wechselte er auf das Gymnasium in Stralsund, wo er von Caspar Jentzcovius unterrichtet wurde. Ab 1593 studierte er an der Universität Frankfurt/ Oder Philosophie und Theologie, verließ die Stadt jedoch zwei Jahre später aufgrund der Pest und bezog die Universität Rostock. Dort studierte er bis 1601 unter David Lobechius und erwarb den Magistergrad. Von hier ging er anschließend an die Universität Wittenberg, wo er seine theologischen Studien weitere drei Jahre unter David Runge, Aegidius Hunnius, Georg Müller und Salomon Gessner fortsetzte. Im Jahr 1604 begab er sich nach Greifswald, wo er das Amt des Pastors der Marienkirche antrat und zum Professor der Theologie berufen wurde. Im folgenden Jahr heiratete Bering die aus einer Stralsunder Ratsfamilie stammende Barbara Preuß (†31.1.1629), mit der er elf Kinder, darunter den späteren Professor Johannes Bering, zeugte. Im Februar 1612 wurde er zum Konsitorialassessor ernannt und am 4. September 1616 in Greifswald zum Doktor der Theologie promoviert.
Literatur:„Greifswalder Köpfe : Gelehrtenporträts und Lebensbilder des 16. - 18. Jahrhunderts aus der pommerschen Landesuniversität“. Hinstorff, Rostock, 2006., S. 48-49
Kontakt:Kustodie der Universität Greifswald
Weitere Bilder: