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Medizinhistorische Sammlung

Medizinhistorische Sammlung des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin

Die Medizinhistorische Sammlung wurde 1994 auf Initiative des damaligen Leiters des Instituts für Medizingeschichte Prof. Heinz - Peter Schmiedebach ins Leben gerufen. Schwerpunkte der Sammlungstätigkeit bildeten von Beginn an gegenständliche Sachzeugen aus dem medizinischen Alltag der früheren DDR, weiterhin sind einige Raritäten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgestellt. Bei den meisten Exponaten handelt es sich um ärztliche Instrumente, die nach Klinikrenovierungen gesichert oder aus Privatbesitz übernommen wurden. Insgesamt bietet die Sammlung einen Überblick zu medizinischen Geräten und Utensilien der Krankenpflege aus den verschiedenen Greifswalder Universitätskliniken bzw. Instituten. Nach dem Umzug des Instituts für Geschichte der Medizin in das heutige Institutsgebäude konnte 2004 eine Dauerausstellung zum „Medizinischen Alltag in der DDR“ eröffnet werden. Neben den ältesten und wertvollsten Sammlungsobjekten, wie einer Schimmelbuschmaske (ca. 1900), Wachsmoulagen (ca. 1910) oder einer von acht noch in Deutschland existierenden Eisernen Lungen (1950er Jahren) sind auch historische Einrichtungsgegenstände – vom Schreibtisch bis zur Bahre – in der Ausstellung zu sehen und bieten einen lebendigen Eindruck von früheren Behandlungsräumen. Einzelne Exponate aus der Medizinhistorischen Sammlung wurden bereits im Rahmen unterschiedlicher Ausstellungen präsentiert, z.B. Frauen in der Medizin, Gesundheit an Bord, Badewesen Sassnitz, DRK-Ausbildungszentrum Teterow, Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth in Düsseldorf sowie in mehreren Kunstausstellungen (z. B. Brustzentrum Dr. Ohlinger) und während der Jubiläen der Greifswalder Kinderklinik. Nicht zuletzt soll die Sammlung zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Medizingeschichte der DDR anregen. In Verbindung mit der Sammlung ist ein Forschungsvorhaben zur „Medizintechnik in der DDR – zwischen Improvisation und Hightech“ geplant. Für die wissenschaftliche Aufarbeitung der Sammlung sollen mit einem neuen innovativen Sammlungskonzept „Gerätegeschichten und ärztlicher Alltag“, das Informationen aus Experteninterviews mit den Aussagen archivalischer Quellen verbindet, Fördermittel eingeworben werden. Gegenwärtig wird ein Sammlungskatalog mit ausgewählten repräsentativen Exponaten gestaltet, der auch im Internet zugänglich sein wird.
Kontakt / Besichtigungsmöglichkeit
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Universitätsmedizin Greifswald
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Leiter (Komm.)
Dr. Hartmut Bettin

Walther-Rathenau-Str. 48
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 / 86 57 80
E-Mail: hartmut.bettin@uni-greifswald.de
Mitarbeiter / Kustos

Dr. Hartmut Bettin
Tel.: +49 (0)3834 / 86 57 80
E-Mail: hartmut.bettin@uni-greifswald.de

Besichtigung nach tel. Anmeldung bei:
Frau Ramona Meißner-Kellotat
Dokumentarin
Tel.: +49 (0)383486 / 57 86
E-Mail: kelloram@uni-greifswald.de

Walther-Rathenau-Str. 48
17487 Greifswald

Direkt zur Institutsseite:
Institut für Geschichte der Medizin

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Medizinhistorische Sammlung