Create Account
Pathological collection
To last objectsearch

pathologisches Präparat

Epignathus

SubcategoryFehlbildungen
Partial subcategoryBlastopathien
Epignathus
CategoryStörungen der Vererbung und Entwicklung
Conditiongut
NotationsAltes Sammlungspräparat (Nr. 1793/37; 1900): Aus dem Munde einer ausgetragenen weiblichen Frucht, die im Übrigen eine normale Ausbildung aller Organe und eine normale Länge aufweist, ragt eine kleinfaustgroße Mißbildung heraus, die mit dem linken Rande der, nach vorne rechts gedrängten, Zunge und mit dem harten Gaumen des Autositen verwachsen ist. Die, nach dem Munde des Trägers hin gelegenen Partien des Parasiten sind mit äußerer Haut und zum Teil mit Wollhaaren bekleidet. Den ganzen Parasiten umkleidet eine Hülle, unter der wohl Darmabschnitte liegen. Aus der Hülle ragen einzelne, etwa haselnußgroße, festere Teile heraus, die der Gestalt nach Herz, Niere und Leber sein können, von denen der eine die 3:2:1 messende Milz ist. Sicheres ließe sich nur sagen, wenn man den Parasiten zwecks genauerer Untersuchung zerstöre. ("Anleitung zum Selbstudium der pathologischen Anatomie", Dr. Paul Grawitz, Seite 661)